Pressemitteilungen 2011 [LDD]

[21/2011 - 05.05.2011]

DVB-Haltestelle Wilhelminenstraße rückt stadtwärts

Landesdirektion Dresden schließt Planfeststellung zum Straßenbahnumbau für weiteren Abschnitt der Bautzner Straße ab

Die Landesdirektion Dresden hat der Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB) jetzt die Planfeststellung für den grundhaften Ausbau der Gleisanlagen auf der Bautzner Straße im Abschnitt zwischen Fischhausstraße und Brockhausstraße erteilt. Mit dem Planungsabschnitt wird der Anschluss an den Verkehrszug Waldschlösschenbrücke bis auf Höhe der Brockhausstraße hergestellt. Die Lücke zwischen den bereits erneuerten Haltestellen Angelikastraße und Elbschlösser kann geschlossen werden.

Das Vorhaben umfasst die Vergrößerung des Gleisabstandes auf drei Meter sowie die Neugestaltung und den behindertengerechten Ausbau der stadt- und landwärtigen Haltestelle Wilhelminenstraße. Zugleich wird die Haltestelle aus der momentanen Kurvenlage stadtwärts in gerade Lage verlegt. Parallel erfolgt der grundhafte Ausbau der Verkehrsanlagen für den Kraftfahrzeug-, Rad- und Fußgängerverkehr neben den Gleisen auf einer Baustrecke von 340 Metern. Zusätzlich wird der auf der Baustrecke liegende Durchlass am Eisenbornbach einschließlich der Stützbauwerke erneuert.

Im Ergebnis der Maßnahme erhöht sich die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer, insbesondere durch die weitgehende räumliche Trennung der verschiedenen Verkehrsarten, die Gehwegbefestigungen, die Erneuerung der gegenwärtig erheblich verschlissenen Fahrbahnbeläge und die Verbesserung des Ein- und Ausstiegs an der Haltestelle "Wilhelminenstraße".

Durch die Umgestaltung des Verkehrsraumes müssen insgesamt knapp 1000 Quadratmeter Grünfläche neu versiegelt und vierzig Bäume gefällt werden. Zugleich ist mit dem Bauvorhaben ein Eingriff in das Landschaftsschutzgebiet Dresdner Heide verbunden. Die mit der Maßnahme notwendigen Eingriffe in den Naturraum werden durch einen die Straßenunterquerung erleichternden  Umbau des Brückendurchlasses Eisenbornbach, den Ausbau der bestehenden Amphibienschutzanlage sowie durch Aufforstung und Entsiegelung von Ersatzflächen im nordöstlichen Stadtgebiet kompensiert.